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Herzlich willkommen auf der Angsthasenseite!

Diese Seite richtet sich an alle, die sich dazu bekennen, an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Angst zu haben, als es tatsächlich angebracht wäre.

Was ist eigentlich Angst?

Im Synonymlexikon finden sich dazu Begriffe wie Furcht und Besorgnis. Wer in psychologische Bücher schaut, wird zahlreiche lateinische und griechische Begriffe finden, die die einzelnen Unterarten der Angst bezeichnen.

Aber in erster Linie ist Angst ein unangenehmes Gefühl, das zahlreiche körperliche Reaktionen auslöst.

Angst gehört zur Evolution

In der Entwicklung der Menschheit nimmt die Angst einen hohen Stellenwert beim Schutz des Lebens ein. Sie ließ diejenigen erstarren, die sich plötzlich Auge in Auge einem Raubtier gegenüber sahen. Das führte meistens dazu, dass Tiger, Löwe und Co. von ihrem Opfer abließen, wenn sie es nicht am Geruch erkannten.

In anderen Fällen löst die Angst einen Fluchtreflex aus, der alle Lebewesen vor Schaden schützen soll. Von Angst bestimmte Reaktionen dieser Art finden sich auch an vielen Stellen im Tierreich. Denken wir nur an die Maus, die blitzschnell in ihrem Loch verschwindet, wenn sich in der Nähe etwas Größeres bewegt.

Angst ist also vorrangig eine Schutzreaktion des Körpers auf eine bedrohliche Situation.

Wie funktioniert die Angst?

Dabei wird eine größere Menge Adrenalin im Körper freigesetzt, was dazu führt, dass das Herz schneller schlägt und man intensiver atmet. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff ins Blut und zu den Muskeln, die damit auf eine möglicherweise bevorstehende Höchstleistung durch Flucht oder Kampf vorbereitet werden.

Angst ist also im normalen Maß eine völlig natürliche und angemessene Reaktion des Körpers auf Bedrohungen aller Art.

Wann wird die Angst krankhaft und welche Hilfen sind möglich?

Durch äußere Einflüsse, schlimme Erlebnisse und psychische Probleme kann die Angst jedoch krankhafte Züge annehmen. Angst ist dann als unangemessen einzustufen, wenn sie einen im Alltag einschränkt und die Züge einer psychischen Störung annimmt.

Moderne Methoden der Psychotherapie können den Betroffenen helfen, ihre Angst zu kontrollieren. Dabei geht es einerseits darum, bestimmte Entspannungstechniken zu erlernen, die dazu dienen, die körperlichen Reaktionen zu minimieren. Eine andere und sehr erfolgreiche Variante ist die kontrollierte und begleitete Konfrontation mit der Situation und dem Ort, der die Angst auslöst. Nur in wenigen Fällen müssen Psychopharmaka eingesetzt werden, um den Betroffenen ein normales Leben zu ermöglichen.